Deutschland, Berliner Park öffnet Flächen für den Drogenverkauf

Parkmanager Cengiz Demirci sagte, die rosafarbenen Bereiche würden bedeuten, dass die Besucher des Parks, der vor Ort als Görlipark bekannt ist, sich nicht von der Gruppe der Verkäufer einschüchtern lassen, die ihre Waren am Parkeingang anbieten. Diese Verkäufer werden nun theoretisch hinter einer rosa Linie stehen und Parkbesucher nicht mehr daran hindern, ihre Substanzen anzubieten.

Demirci sagte, es könne eine viel effektivere Lösung sein, wenn die Behörden diesen Anbietern die Erlaubnis zur Arbeit erteilen. Die meisten von ihnen sind Immigranten, die im Land Asyl suchen und nicht arbeiten können, bis ihnen Asyl gewährt wurde.

Polizeichefs haben diesen Schritt kritisiert. “Um den Park drogen- und kriminalitätsfrei zu machen, braucht es die ständige Präsenz von Polizei und Justiz”, sagte Benjamin Jendro von der Berliner Polizei in einem Interview mit der Bild.

Zuvor hatten die Berliner Behörden Drogenhändlern im Görlitzer Park „Null Toleranz“ versprochen, Anwohner berichteten jedoch, dass sich nichts geändert habe. Letzte Woche sagten sie, keiner dieser Drogendealer halte sich an die neuen Vorschriften.

Berlin, Raucherhinweise

Die deutsche Grenze ist ganz nah und ich bin etwas nervös. Ich besitze zwei Mega-Joints mit Tabak und Haschisch und zwei Schlaglöcher in einem Joint-Kegel, eingewickelt in eine schmutzige Socke, eingewickelt in eine schmutzige Unterwäsche, die wiederum in ein Handtuch gewickelt ist. Ich bin ein bisschen paranoid, da ich ein niederländisches spanisches Gebäck hatte, und ich denke, dass es bei der aktuellen Situation vielleicht Grenzkontrollen geben wird. Ich bin mir nicht sicher, wie hoch die Strafen in Deutschland für Drogenbesitz sind. Ein Schweißtropfen rinnt mir über die Schläfe, und wegwerfen wäre an dieser Stelle unmöglich, da mein Gepäck im Kofferraum des Busses reist. Wenn mir das alles durch den Kopf geht und mir die schlimmsten Szenarien vorstellt, sagt mir meine Freundin: „Wir sind schon in Deutschland. Wir haben vor fünf Minuten überquert “.

Es ist sieben Uhr nachmittags und Berlin ist bereits in Lichter der Stadt gekleidet. Das erste Wort, das mir in den Sinn kommt, ist Zement, und ich stelle mir Lou Reed und David Bowie vor, die durch den Busbahnhof schlendern. Sie nahmen Drogen. In dieser Betonstadt muss es überall Drogen geben. Berlin verliebte sich in den 1990er Jahren; zu diesem Zeitpunkt explodierte sein künstlerisches und kulturelles Leben und ging vom Underground zum Mainstream und in die Welt. Berlin wurde plötzlich cool und verband seine kommunistische Vergangenheit mit den modernen Avantgarde-Strömungen jenes Europas, das wie Nina Hagen Punks und Leder als Mode annahm. Doch der Hagen ist nicht die einzige Musikikone der Stadt. Auch Berlin hat in den Siebzigern den Krautrock übernommen und Gruppen wie Cluster, Tangerine Dream und Ash Ra Temple sind in ganz Europa und Nordamerika ausgeflippt. Berlin war auch die Wiege der elektronischen Musik und der mythischen Partys dieses Jahrhunderts. Alle Musikszenen Berlins ziehen mir durch den Kopf, von Rammstein bis Klaus Doldinger und natürlich dem Maestro Klaus Schulze.

Ich recherchiere und stelle mit Genugtuung fest, dass Marihuana in Berlin durchaus geduldet wird. Wolfganja, ein Rastafari mit gelben Dreadlocks, sagt uns, dass die Polizei dich zum Richter schickt, wenn dich die Polizei mit weniger als fünfzehn Gramm erwischt, aber im Allgemeinen wird die Anklage fallen gelassen. „Keine Sorge, hier kann man frei rauchen, solange man es nicht zu oft in der Öffentlichkeit tut; Ich meine, rauche nicht vor einem Polizisten und niemand wird auf dich achten“. Anderswo in Deutschland liegt der maximale Besitz bei sechs Gramm, mehr gerät man in ernsthafte Schwierigkeiten, bis hin zu Gefängnisstrafen von bis zu fünf Jahren oder zumindest schmerzhaften Geldstrafen.